Wild- & Heilkräuter: Brunnenkresse

Brunnenkresse

Die saftige Brunnenkresse siedelt sich am liebsten an klaren Bächen und Wassergräben an. Kinder lieben es, sie zu sammeln und ihr Butterbrot damit zu belegen. Durch die enthaltenen Senföl-Glykoside schmeckt die Brunnenkresse angenehm scharf. Das widerstandsfähige Kraut lässt sich selbst im Spätherbst und im zeitigen Frühjahr finden, wenn andernorts kaum noch etwas wächst. 

Wissenswertes:
Im Herbst trägt die Brunnenkresse kleine Samen. Früher nutzte man diese als Pfefferersatz oder um Senf daraus zu machen. Auch als Brotzutat waren die würzigen Kügelchen beliebt.

 


Unser Brunnenkresse-Anwendungstipp:


Brunnenkressebutter
(einfach und gut)

Zutaten:
200 g zimmer­warme Butter
1–2 Bund frische Brunnenkresse
2 TL Zitronensaft
evtl. 1 kleine Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
1. Brunnenkresse fein hacken.
2. Butter mit Salz, Pfeffer und ggfs. fein gehackter Knoblauchzehe vermischen.
3. Zitronensaft tröpfchenweise zugeben und Brunnenkresse unterheben.

 

Bildquelle: simona/stock.adobe.com, Heike Rau/stock.adobe.com

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